Track-Analyse, nativ neu aufgebaut und schneller

Ein echtes Analyse-Framework für die Bibliothek

Ich habe die Loudness-Engine eines Drittanbieters durch eine native Zenteek-LUFS-Engine ersetzt. Das reduziert sofort die App-Größe und beschleunigt die Analyse um bis zu den Faktor 2. Wichtiger noch: Es entsteht ein einheitliches System für alle Audio-Metriken, die ich in der App bereitstellen möchte.

Was das Framework jetzt misst

Das neue Track Analysis Framework ergänzt BPM-Erkennung, Tonart-Erkennung mit Konfidenzwert, Dynamics auf einer Skala von 0 bis 100 sowie Energy auf einer Skala von 1 bis 10. Statt nur zu fragen, wie laut ein Titel ist, kann Zenteek jetzt auch zeigen, wie schnell er sich bewegt, wie tonal er wirkt, wie stark er komprimiert ist und wie intensiv er wahrgenommen wird.

Das Fenster Edit Details hat jetzt einen eigenen Analysis-Tab mit allen technischen Daten, die das Framework erfasst. Dort kann ich die Analyse auch direkt starten. Das hält den Arbeitsablauf nah an den Metadaten, statt ihn in ein separates Hilfswerkzeug auszulagern.

Track Table, Kontextmenü und Automatisierung

In der Track Table liegen die neuen Analyse-Spalten unter Other. Loudness, Tempo, Energy, Dynamics und Key lassen sich nun direkt neben den übrigen Bibliotheksdaten anzeigen. Die alte Aktion Analyze Loudness ist entfernt; ersetzt wurde sie durch eine sinnvollere Aufteilung: Analyze Audio für alles auf einmal oder Analyze... für gezielte Messaufgaben.

Derselbe Analyseablauf kann jetzt auch automatisch ausgeführt werden. Ich kann ihn nach dem Indexieren, bei jedem Start oder in beiden Fällen auslösen. Und weil die Leistung ausreicht, um unauffällig über eine gesamte Sammlung zu laufen, fühlt es sich endlich wie ein Framework an und nicht wie eine manuelle Pflichtaufgabe.

Nach der Analyse können Sie nach diesen neuen Metriken anzeigen und sortieren. Klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf die Kopfzeile der Track Table und aktivieren Sie die neuen Spalten.

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Key-Darstellung, Sortierung und CPU-Steuerung

Ich habe außerdem Notationsoptionen für musikalische Tonarten in Camelot, Open Key, Flat und Sharp ergänzt. Wenn die Key-Spalte schneller erfassbar sein soll, lässt sich in den Metadaten-Einstellungen eine Farbcodierung aktivieren. Ich kann sogar festlegen, wie die Key-Spalte sortiert wird: nach Musical, Harmonic Wheel oder Pairs.

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Für Stapelverarbeitung gibt es jetzt eine Geschwindigkeitsoption, mit der ich festlegen kann, wie viele CPU-Kerne die Analyse verwenden soll. So kann ich bei Bedarf mehr Leistung abrufen oder mehr Reserven lassen, wenn das System gerade mit etwas anderem beschäftigt ist.

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